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29-06-16
Rubrik: Pressebericht, Fessenheim
Mit 90 jeden Montag gegen Fessenheim

Die Breisacher Atomkraftgegnerin Hildedore Krause ist im hohen Alter politisch noch sehr aktiv.


Hildedore Krause mit ihrem Anti-AKW-Schirm Foto: Kai kricheldorff

BREISACH (kff). Mit Gebäck und Sekt feierten die Teilnehmer der Montagsmahnwache gegen das AKW Fessenheim auf dem Neutorplatz den 90. Geburtstag ihrer ältesten Mitstreiterin, Hildedore Krause. Seit der ersten Mahnwache, die am 18. April 2011, wenige Wochen nach dem Reaktorunfall in Fukushima stattfand, ist sie regelmäßig dabei, um für die Schließung des ältesten französischen Atomkraftwerks zu demonstrieren. Mit ihrem aufgespannten gelben Schirm mit der Aufschrift "Nai hämmer gsait" dreht sie ihre Runden über den Neutorplatz.

In Freiburg geboren, lebt Hildedore Krause seit 85 Jahren in der Münsterstadt. "Ich war einmal eine Befürworterin der Nuklearenergie, bis ich mich kundig gemacht hatte, welche Gefahren von den AKWs ausgehen können", erzählt die rüstige Rentnerin, die am 23. Juni 90 Jahre alt geworden ist. "Jeden Montag bin ich bei der Mahnwache dabei, um auf die große Gefahr aufmerksam zu machen, die gerade für uns in der Oberrhein-Region vom AKW Fessenheim ausgeht. Besonders geärgert habe ich mich, dass mehrere Länder in Europa beschlossen haben, neue AKWs zu bauen", so Krause. Sie wünscht sich, dass viel mehr junge Leute jeden Montag mit ihr auf dem Neutorplatz stehen, denn: "Für sie ist eine atomfreie Zukunft viel wichtiger als für uns Alte."


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